Alpenveilchen

|   Zimmerpflanze des Monats

Dank der weißen und leuchtenden Blütenfarben ist das Alpenveilchen (Cyclamen persicum) die ideale Pflanze, um während der dunklen Jahreszeit den Winterblues zu vertreiben. Die Pflanze mag fragil wirken, doch sie ist eine starke Blühpflanze, die sich aus einer robusten Knolle entwickelt. Und man kann mit ihr eine Menge erleben.

Die grünen Blätter wachsen rosettenförmig aus der Knolle, sie sind herzförmig und haben oft eine hübsche silbergraue oder hellgrüne Zeichnung. Zwischen den Blättern rollen sich dünne Stiele auf, aus denen sich die unglaublichen Blüten entwickeln, die wie an Fahnenmasten in die Höhe ragen. Die Blüten können glatt sein, Fransen haben oder sich wie ein schwingendes Röckchen weit entfalten, und sie haben Farben, bei denen die Natur wirklich ihr Bestes gegeben hat.

Herkunft 
Das Alpenveilchen ist schon lange als Zierpflanze in Kultur und gehört zur Familie der Primelgewächse. Die Art, die in freier Natur in Wäldern und steinigen Berghängen rund um das Mittelmeer von Spanien bis in den Iran vorkommt, ist die Urmutter der Zimmerpflanzen von heute. Der Philosoph Plato beschrieb die Pflanze bereits im 4. Jahrhundert vor Christus. In Europa tauchte die Cyclame im 16. Jahrhundert auf und wurde vor allem in den botanischen Gärten der englischen Königin Elisabeth kultiviert. Später hat man sie ein wenig aus dem Blick verloren, bis sie im 19. Jahrhundert wieder in Mode kam und dank ihrer romantischen Ausstrahlung seitdem aus unseren Wohnungen nicht mehr wegzudenken ist.

Worauf sollten Sie beim Kauf von Alpenveilchen achten?

  • Neben Farbe und Blütenform sollte man auf den Unterschied zwischen speziell als Zimmerpflanzen kultivierten Alpenveilchen und Kübelpflanzen für Terrasse und Patio achten. 
  • Alpenveilchen werden in verschiedenen Topfgrößen angeboten, von Mini- bis XXL. Achten Sie auf jeden Fall auf einen schönen runden und vollen Aufbau, die Anzahl der Blumen pro Pflanze sowie die Reife und die Anzahl der Knospen, die sich unter der Blätterdecke entwickelt haben und für eine lange Blütezeit sorgen können.
  • Beim Kauf sollte die Pflanze schädlings- und krankheitsfrei sein. Botrytis-Befall äußert sich durch schwarze Sprenkel auf den Blüten (Pocken) oder faulenden Stellen zwischen den Blättern (Herzfäule). Kontrollieren Sie, ob die Pflanzen nicht zu lange zu dicht zusammengestanden haben, und sorgen Sie dafür, dass die Blüten und Blätter nach dem Gießen oder durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit nicht feucht oder nass sind. Sauberes und trockenes Arbeiten, die Pflanzen nicht zu dicht zusammenstellen und das Entfernen der Schutzhüllen ist wichtig, um Botrytis vorzubeugen. 
  • Wenn die Blüten oder die Blätter beschädigt oder verschmutzt sind, ist die Ursache häufig der Transport oder die Lagerung. Es können sich auch verwelkte Blüten an der Pflanze befinden oder die Pflanze kann durch zu wenig Wasser schlappen. Gelbe Blätter sind ein Hinweis auf zu nasse oder zu trockene Bedingungen. Alpenveilchen vertragen kühle Temperaturen sehr gut, solange diese über dem Gefrierpunkt liegen.

Sortimentsauswahl
Die Auswahl bei den Alpenveilchen ist in den Monaten mit einem R am größten. Am bekanntesten sind die F1-Cyclamen: uniforme, starke Pflanzen mit guten Blüheigenschaften. Innerhalb des Sortiments gibt es großblumige, mittelgroßblumige (Midi) und kleinblumige (Mini) Cyclamen. Es gibt auch Mikro-Cyclamen, diese Alpenveilchen werde in einem 6 cm Topf oder einer kleinen Vase angeboten. Die Farbschattierungen sind endlos, Rot, Weiß, Rosa, Lila und zweifarbige Pflanzen geben jedoch den Ton an. Die Blüten können glatt sein oder Fransen haben und die Blätter können grün oder silberfarben sein. Neue Formen und duftende Blüten machen das Sortiment noch vielseitiger. 

Pflegetipps für Konsumenten 

  • Das Alpenveilchen steht gern kühl und hell mag aber keine grelle Sonne oder Heizkörper in der Nähe. 
  • Die Pflanze ist recht durstig, halten Sie den Topfballen leicht feucht. Alpenveilchen holen sich das temperierte Wasser am liebsten selbst aus einem Untersetzer. Hat die Pflanze genug Wasser aufgenommen, kann man den Teller wieder beiseite stellen. Wenn die Pflanze erneut Wasser benötigt, zeigt sie dies an, indem sie die Blätter ein klein wenig hängen lässt. 
  • Entfernen Sie verwelkte Blüten mit Stiel regelmäßig aus der Pflanze, um eine neue Knospenbildung anzuregen. 
  • Für eine reiche Blüte sollte alle drei Wochen einmal gedüngt werden.
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