Das Pfeilblatt Zimmerpflanze des Monats September

|   Zimmerpflanze des Monats

Das Pfeilblatt, auch bekannt als Alokasie, hat große, hübsch gezeichnete Blätter. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich um eine stattliche Erscheinung handelt, sieht die Pflanze dennoch locker und stilvoll aus, was sie ihren hohen, glatten Stielen verdankt, die sich aus einer Knolle entwickeln.

Die Stiele können unifarben sein, aber auch Tigerstreifen haben und die Blätter sind einfach sensationell. Es gibt eine Art, deren Blätter einer afrikanischen Maske ähneln, eine mit welligen Blatträndern und eine, die auch als Skelettpflanze bezeichnet wird, da sich die Blattnerven deutlich abzeichnen. Die Blüte (in Form eine Ähre) ist bei dieser Zimmerpflanze nicht sehr beeindruckend, umso mehr ist es das dekorative Grün.

Herkunft 
Das Pfeilblatt gehört zur Familie der Aronstabgewächse und wächst in den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Vor allem auf Borneo kommt sie häufig vor und kann dort gut vier Meter hoch werden. Es sind 79 Arten bekannt. Rund um den Äquator wird die Pflanze seit Tausenden von Jahren als Nahrungsmittel kultiviert. Aus der Urversion wurden dekorative Pflanzen gezüchtet, die nicht essbar sind, aber optisch besonders attraktiv. Die Alokasie eroberte in den 50er-Jahren das Wohnzimmer und hat eine hübsche Vintage-Ausstrahlung. 

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Pfeilblatts achten? 

  • Beim Kauf einer Alokasie sind vor allem Topfgröße, Durchmesser und Dichte der Pflanze entscheidend. Die sichtbaren Blätter sollten eine stattliche Größe haben, die Zeichnung von Blatt und Stängel gut zu erkennen sein. Pfeilblätter können eine kompakte, aber auch eine transparente Wuchsform haben.
  • Die Pflanze muss frei von Krankheiten und Schädlingen sein. 
  • Beschädigungen der Blätter sind meist die Folge von Fehlern bei Transport oder Lagerung. Das Pfeilblatt ist kälteempfindlich, bei einer Temperatur unter 12-15°C bilden sich Blattflecken. Daher ist es wichtig, die Pflanze für den Transport in der kalten Jahreszeit gut zu verpacken. Blattflecken können aber auch Verbrennungen sein, die durch zu viel Sonne entstehen.
  • Wenn sich bei der Alokasie die Blätter gelb verfärben, hat sie zu nass oder zu trocken gestanden. Manchmal kann Wurzel- oder Stängelfäule auftreten. Die Pflanzen sollten keine braune Flecken und Blattränder haben, diese können bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit und/oder einem zu trockenen Wurzelballen entstehen. Trockene Bedingungen sind meist auch die Ursache für schlappende Blätter.
  • Wenn die Pflanze über längere Zeit zu trocken gestanden hat, können Spinnmilben auftreten, bei einem Befall verfärben sich die Blätter grau. Andere tierische Schädlinge oder Krankheiten treten während der Verkaufsphase fast nie auf.

Pflegetipps für Konsumenten 

  • Beim Kauf der Pflanze in der kalten Jahreszeit, sollte diese für den Nachhauseweg gut verpackt werden.
  • Das Pfeilblatt kommt ursprünglich im tropischen Regenwald vor. Solch warme, feuchte Bedingungen wünscht sich die Pflanze auch im Haus. 
  • Geeignet ist ein heller aber nicht vollsonniger Standort, um Blattverbrennungen zu verhindern. 
  • Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist ideal, die Pflanze darf keinesfalls zu kalt stehen.
  • Regelmäßig mit Wasser in Zimmertemperatur gießen, den Topfballen nicht austrocknen lassen.
  • Das Pfeilblatt genießt es, mit einer Pflanzenspritze besprüht zu werden. Ebenso gut ist eine kurze Dusche oder ein Sommerregen im Freien.
  • Während der Wachstumsperiode zweimal im Monat düngen, während der winterlichen Ruhephase nur einmal monatlich.
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