Ficus benjamina Zimmerpflanze des Monats Januar 2017

|   Zimmerpflanze des Monats

Seine herrlichen Blätter und der schöne Pflanzenaufbau machen den Ficus zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen und Zimmerbäume. Die Pflanze gehört zur Familie der Moraceae (Maulbeergewächse).

Die Geschichte des Ficus 
Seine herrlichen Blätter und der schöne Pflanzenaufbau machen den Ficus zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen und Zimmerbäume. Die Pflanze gehört zur Familie der Moraceae (Maulbeergewächse), zu der auch Feige und Gummibaum gehören. 
Typisch für Ficus benjamina sind die 3-13 cm langen, ovalen Blätter, mit den spitz zulaufenden Blattenden sowie der weiße Milchsaft in den holzigen Stämmen, Stielen und Blättern. Bemerkenswert ist, dass die Ficus-Blüte nicht wie eine Blüte aussieht. Es ist eine sogenannte Scheinfrucht, in der sich die winzig kleinen männlichen und weiblichen Blütenteile befinden, die nach der Befruchtung eine kleine Feige bilden. Die Pflanze bildet erst Blüten, wenn sie erwachsen ist. Als Zimmerpflanzen werden vor allem Jugendformen von Ficus angeboten, die diese Scheinfrüchte (Blüten) noch nicht aufweisen. Durch eine Verbesserung der Sorten und der Kultur, erlebt Ficus benjamina zurzeit ein bemerkenswertes Comeback. Entscheidend für den Konsumenten sind häufig die luftreinigenden Eigenschaften, mit denen die Pflanze in ihrer Umgebung für bessere Luft sorgt. Ficus ist ganzjährig grün. 

Herkunft 
Ficus wächst in Süd- und Südostasien sowie in Australien. Der größte Ficus benjamina steht in Indien, mit einem Kronendurchmesser von 131 Metern und mehr als 1775 Luftwurzeln, von denen der Baum gestützt wird. 

Worauf sollte man beim Kauf von Ficus achten?

  • Beim Kauf von Ficus sollten Sie auf eine gesunde Blattfarbe und eine gute Pflanzenform achten. Je ausgewogener die Form und je mehr Laub sich an der Pflanze befindet, desto größter der Zierwert. 
  • Wenn weißbunte Sorten sehr lange unterwegs waren, kann Lichtmangel Blattfall verursachen.
  • Die Pflanzen müssen frei von Krankheiten und Schädlingen sein. Achten Sie bei Ficus vor allem auf Woll-, Napf- und Schildlaus.  
  • Je dicker und ledriger die Blätter, desto unempfindlicher ist das Laub gegen eine niedrigere Luftfeuchtigkeit und umso leichter ist die Pflanze zu versorgen.  
  • Ficus benjamina ist kälteempfindlich, darauf sollte man in kühlen Monaten achten. Bei Temperaturen unter 12-15°C ist es empfehlenswert, die Pflanze beim Verkauf gut zu verpacken. 

Sortimentsauswahl
Die Gattung Ficus ist groß und Ficus benjamina die vielseitigste Art im Sortiment. Es gibt dutzende Sorten, allen gemeinsam ist das spitz zulaufende Blatt. Unterschiede sind bei den Blattfarben, Farbmustern, in der Größe der Blätter und der Blattform zu finden. Von grünen bis zu weißbunten Sorten, mit kleinen oder großen Blättern, die ganz glatt sind oder einen welligen Rand oder eine Rinne haben. Die Sortennamen der Pflanzen beschreiben häufig diese Eigenschaften. Man kann zwischen verschiedenen klassischen und modernen Erscheinungsformen wählen, wie einzelne, gedrehte oder geflochtene Stämme, verzweigt, in Strauch- , Busch-  oder Kronenform – um nur die häufigsten zu nennen. 

Pflegetipps für Konsumenten

  • Ficus benötigt einen hellen Standort. Je bunter das Laub, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Grelles Sonnenlicht sollte jedoch besser vermieden werden, insbesondere in den Sommermonaten. 
  • Je heller die Pflanze steht, desto mehr Wasser benötigt sie. Passen Sie die Menge des Gießwassers an den Standort an und gießen Sie regelmäßig: Der Topfballen darf nicht vollständig austrocknen. 
  • Während der Ruheperiode im Winter weniger gießen und darauf achten, dass das Gießwasser nicht zu kalt ist. Im Frühjahr und im Sommer kann man die Pflanze auch gut nach draußen in einen erfrischenden Regenschauer stellen. 
  • Einmal im Monat düngen hält den Ficus schön und stark.  
  • Gelbe und hässliche Blätter können entfernt werden. 
  • Blattfall im Herbst und Winter ist meist eine Folge von zu trockener Luft im Zimmer, wenn beispielsweise die Zentralheizung zum Einsatz kommt. Luftbefeuchter sorgen für Abhilfe. 
  • Wird die Pflanze zu groß und ist nicht mehr gut in Form, kann sie geschnitten werden. Dies erfolgt am besten in den Wintermonaten, mit einer scharfen Gartenschere. Wenn die Tage wieder länger werden, bilden sich dann von selbst neue Blätter. Der weiße Milchsaft, der beim Schneiden austritt, ist nicht giftig, aber er klebt ein wenig. Nach dem Schneiden sollte man sich die Hände waschen.
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