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Blume des Monats

Trends von der Blumenagenda

Die Gerbera

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Die fröhlichen Farben und ihre frische Ausstrahlung machen die Gerbera zu einer großartigen Blume für den April.

Ob in einem Arrangement zarte Pastelltöne zum Einsatz kommen sollen oder leuchtende Grundfarben gefordert sind, die Gerbera kann diese liefern. Und das in ausgezeichneter Qualität, denn die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser beliebten Schnittblume hat das Drahten der Stiele überflüssig gemacht. Gerbera halten heute 10-20 Tage. Und weil sie so unkompliziert sind – kein Blattgrün, glatte Stiele, absolut Instagram-tauglich – sind diese Blumen äußerst beliebt bei Millenials und Centennials.   

Ganz und gar Blüte

Als strahlende Schnittblume besteht die Gerbera aus vielen kleinen Blüten. Die äußeren Zungenblüten bestimmen die Form. Das Herz der Gerbera besteht ebenfalls aus kleinen Blüten, den Röhrenblüten. Eine gefüllte Gerbera hat auch im Herzen (kürzere) Zungenblüten. Diese sind nur von Nahem zu erkennen, denn was die meisten Menschen sehen ist die Blütenform, die wohl jedes Kind zeichnet: ein rundes Blütenherz mit leuchtenden Blütenblättern rundherum.

Herkunft 

Die Gerbera ist eine nicht-duftende Blume, die zur Familie der Korbblütler gehört. In freier Natur kommt sie in Südafrika, Asien, Südamerika und Tasmanien vor.

Sortimentsauswahl 

Jedes Jahr werden in den Niederlanden über 900 Millionen Gerbera in 600 verschiedenen Sorten produziert, die sich in Farben, Formen und Größen unterscheiden. Bekannt sind die einfachen und gefüllten Gerberablüten mit schwarzem oder grünem Herzen. Noch recht neu sind extravagante spinnen- und pomponblütige Gerbera mit hübschen Büscheln. Es kommen außerdem immer mehr zwei- und mehrfarbige Sorten hinzu.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Gerbera achten 

  • Entscheidende Faktoren beim Kauf sind die Länge des Stiels, der Durchmesser der Blüte und ob es sich um einfach- oder gefülltblühende Sorten handelt.
  • Auch die Reife ist wichtig: Bei einer frischen Blüte sind die äußeren 2 bis 4 Staubgefäßreihen im Herzen der Blüte geöffnet. Wenn mehr Staubgefäße sichtbar sind, ist die Blume weniger frisch.
  • Gerbera müssen frei von Krankheiten und Schädlingen sein. Die Blüte kann Schäden durch Botrytis auf den Blütenblättern (Sprenkel), im Herzen der Blüte (Fäule) oder am Stiel (Flecken) aufweisen.
  • Gerbera, die zu lange trocken in Kartons gelagert wurden, fühlen sich schlapp an.
  • Gute Gartenbaubetriebe wässern Gerbera in einem Chlorbecken vor, um die Haltbarkeit zu verbessern. Die Stiele sind anfällig für Bakterien, so dass die Blumen schnell schlappen oder sogar verrotten können. Etwas Chlor, in der richtigen Konzentration, verhindert dies. 

Pflegetipps für Profis  

  • Verwenden Sie eine saubere Vase und füllen Sie diese mit frischem Wasser. Wenn nur Gerbera in der Vase stehen, geben Sie das mitgelieferte Frischhaltemittel in der richtigen Dosierung oder ein paar Tropfen Chlor hinzu. Drei Tropfen Chlor auf 1 Liter Wasser sind ausreichend.
  • Schneiden Sie immer ein Stück vom Stielende ab, um die Wasseraufnahme zu fördern.
  • Ist die Gerbera Teil eines gemischten Straußes, stellen Sie sicher, dass alle Stiele sauber sind, dass keine Blätter ins Wasser hineinragen und dass dem Wasser Schnittblumennahrung zugegeben wird.
  • Achten Sie darauf, dass genügend Wasser in der Vase ist, füllen Sie das Wasser also regelmäßig auf.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Blüten trocken bleiben und Kondensation, die durch Temperaturschwankungen auftreten kann, vorgebeugt wird.
  • Heutzutage werden Gerbera nur noch auf einen Draht gebunden, um den Stiel oder die Blüte in eine bestimmte Form oder Position zu biegen. Dabei sollte man berücksichtigen, dass der Stiel in der Vase noch etwas wächst.

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