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Zimmerpflanzen des Monats

Aktueller Lifestyle mit Zimmerpflanzen

Zamioculcas

|   Zimmerpflanze des Monats

Die Zimmerpflanze des Monats Januar, Zamioculcas, ist ein echtes Kraftpaket. Trendy, stylisch und absolut pflegeleicht.

Die Geschichte von Zamioculcas 
Zamioculcas zamiifolia gehört zur Familie der Araceae, der Aronstabgewächse. Zamioculcas ist eine ausdauernde Pflanze mit gefiederten Blättern, die 40 bis 60 cm lang werden. An den kräftigen Stielen sitzen glatte, glänzend dunkelgrüne Blätter. Die Pflanze kommt in Zimmerkultur fast nie zur Blüte, nur wenn sie sehr vernachlässigt wird, ist die Blüte Teil ihrer Überlebenstechnik. Dann bilden sich an der Basis der Pflanze Kelche, die einen Kolben mit kleinen unscheinbaren Blüten umgeben.
Die Pflanze gehört erst seit 1996 zum gängigen Zimmerpflanzensortiment und hat keine historische Symbolik. Angesichts ihrer Unverwüstlichkeit kann man sie mit Schlagwörtern wie „Stärke“, „Überlebenskünstlerin“ und „Durchsetzungsvermögen“ beschreiben.

Herkunft von Zamioculcas
Die natürliche Umgebung von Zamioculcas ist felsiger Boden im Flachland oder der Gebirgsfuß in Ostafrika. Zamioculcas kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor. Ihre Kultur als Zimmerpflanze ist ambitionierten niederländischen Gärtnern zu verdanken, die die Pflanze Mitte der 90er Jahre entdeckten und das Potenzial zur Verwendung als gute Zimmerpflanze erkannten. Die Kultur selbst ist nicht sehr kompliziert, braucht aber Zeit: Die Pflanze wächst sehr langsam. Für Zamioculcas als Zimmerpflanze haben die Produzenten Techniken entwickelt, um innerhalb eines angemessenen Zeitraums gute Pflanzen liefern zu können. Dazu nutzen sie eine warme und feuchte Umgebung.

Pflegetipps für Konsumenten
Zamioculcas ist ein „easy care“ Produkt und verträgt eine Menge. 

  • Als Standort eignet sich ein heller oder halbschattiger Platz. 
  • Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen. Im Allgemeinen ist sie diesbezüglich aber auch nicht besonders anspruchsvoll. 
  • Was Zamioculcas wirklich nicht verträgt, ist ein Fußbad. Der Topfballen darf zwischen dem Gießen ruhig etwas eintrocknen, die Pflanze hat starke sukkulente Eigenschaften in Blättern und Wurzeln, und kann damit eine Trockenperiode gut überbrücken. 
  • Einmal im Monat etwas Dünger geben, die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen. 
  • Bei Bedarf können alte Blätter entfernt werden. Bei ausreichend Licht bilden sich neue Fiederblätter. 
  • Die unterirdischen Knollen haben eine enorme Kraft und können den Pflanztopf (aus Kunststoff) verformen und den Übertopf zum Bersten bringen. Zamioculcas sollte möglichst umgetopft werden bevor dies geschieht.  
  • Im Sommer, wenn die Temperatur nicht mehr unter 12 °C sinkt, kann die Pflanze auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Dabei sollte sie aber vor zu greller Sonneneinstrahlung geschützt sein. 
  • Die Pflanze dient nur der Dekoration und ist nicht zum Verzehr geeignet.

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