Tierfreundliches Grün

|   Zimmerpflanze des Monats

Chlorophytum (Grünlilie), Cyperus (Zyperngras), Hordeum (Katzengras), Beaucarnea (Elefantenfuß) oder Bambusa (Bambus)

 

Haustierfreundlicher Grünpflanzen

Speziell für die Halter von Hunden, Katzen, Kaninchen und Vögeln, deren Lieblinge ab und zu Lust auf ein wenig Grün haben, haben wir fünf haustierfreundliche Pflanzen für den Oktober ausgewählt. Chlorophytum (Grünlilie), Cyperus (Zyperngras), Hordeum (Katzengras), Beaucarnea (Elefantenfuß) oder Bambusa (Bambus) sind alle schön anzuschauen – natürlich auch für Menschen ohne Haustiere – und darüber hinaus verhältnismäßig ungefährlich für Vierbeiner und Vögel.

Herkunft 

Die Auswahl haustierfreundlicher Grünpflanzen ist international. Chlorophytum stammt aus dem südlichen Afrika, Beaucarnea (auch als Nolina bekannt) kommt in freier Natur in Texas, Kalifornien und Mexiko vor, wo die Pflanzen gut 5-6 Meter hoch werden können. Cyperus wächst an den Ufern des Nils in Ägypten. Cyperus alternifolius, das Cyperngras, ist auf Madagaskar heimisch. Bambus stammt ursprünglich aus China, und Katzengras ist eigentlich eine Gerstenart (Hordeum) aus dem Mittleren Osten.

Worauf sollten Sie beim Kauf haustierfreundlichen Grüns achten? 

  • Die Topfgröße und der Aufbau sowie die Größe von Grünlilie, Zyperngras, Elefantenfuß, Bambus und Katzengras müssen in einem guten Verhältnis stehen. 
  • Achten Sie vor allem auf die Blattspitzen: Diese dürfen nicht braun oder beschädigt sein. 
  • Haustierfreundliches Grün sollte mit einem feuchten Topfballen angeboten werden. 
  • Die Pflanzen müssen frei von Krankheiten und Schädlingen sein. 

Sortimentsauswahl 

Cyperus: Die Art C. alternifolius ist sehr bekannt, aber auch die Sorte 'Zumula' ist ausgezeichnet als haustierfreundliche Grünpflanze geeignet. 

Beaucarnea hat einen kräftigen Stamm mit schön gebogenen Blättern. Die junge Pflanze, die noch fast keine Knolle gebildet hat, wird als Nolina bezeichnet. Stamm und Knolle halten es auch aus, wenn Katzen sie als Kratzbaum benutzen, Katzen finden auch die Blätter unwiderstehlich.

Chlorophytum comosumhat wild durcheinandersprießende bunte Blätter, die sich je nach Sorte im Detail unterscheiden. Die am häufigsten vorkommende Sorte ist ‘Variegatum’. Die Artbezeichnung „comosum” bedeutet „mit einem Büschel”, ein Verweis auf die kleinen Blattbüschel der Kindlpflanzen, die sich an den Ausläufern der Pflanze bilden.

Bambus für das Zimmer ist meist Bambusa vulgaris, eine Art mit kräftigen gelben Halmen, an denen die Bambusblätter wachsen. 

Hordeum (Katzengras) ist ein Minifeld aus Gerste in einem Topf, einem Kasten oder einer Schale. Sie wächst kompakt in die Höhe, bietet ihren (Haus)Katzen Foliumsäure und sieht wie ein witziger, hochgewachsener tiefgrüner Rasen aus.

Pflegetipps für Konsumenten 

  • Alle haustierfreundlichen Grünpflanzen stehen gerne an einem Ort, der hell bis schattig sein kann, ohne direkte Sonne.
  • Die Pflanzen haben einen großen Feuchtigkeitsbedarf, der Topfballen darf nicht austrocknen.
  • Einmal im Monat ein wenig düngen, hält die Pflanzen stark und gesund. 
  • Wenn Katzen oder Hunde einmal eine zu innige Verbindung mit einer Pflanze eingegangen sind, können beschädigte Blätter abgeschnitten werden, denn die Pflanze bildet schon bald wieder neue.

Verkaufs- und Präsentationstipps für haustierfreundliches Grün

Der Welttierschutztag (4. Oktober) ist ein ausgezeichneter Anlass die grünen Tierfreunde besonders ins Rampenlicht zu stellen. Präsentieren Sie die Pflanzen mit Fotos von Hunden und Katzen, überlegen Sie sich eine Aktion und sorgen Sie für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um das Thema „ungefährliches Grün für Tiere” in ihrem örtlichen Anzeigenblatt. Buchen Sie beispielsweise einen Tierfotografen und lassen Sie diesen neben der Präsentation der haustierfreundlichen Grünpflanzen arbeiten. Stellen Sie im Gartencenter einen weiteren Präsentationstisch mit haustierfreundlichem Grün in die Zooabteilung, um den Eindruck innerhalb der Zielgruppe zu verstärken.

Warnhinweis

Die ausgewählten Pflanzen gelten als relativ haustierfreundlich, aber können dennoch Stoffe enthalten, die einigen Haustieren - vor allem bei übermäßigen Verzehr - gesundheitliche Schäden zufügen können. Dies sollte im Einzelfall geprüft werden.

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